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Letzte Aktualisierung
02. 09. 2010

Webmaster:
Willi Kern

Bergsträßer Anzeiger
24. August 2010

Bensheim hilft: Essenspakete und sauberes Trinkwasser

Unterstützung für die Flutopfer in Pakistan

Während der jüngsten Vorstandssitzung von "Bensheim hilft" beschloss die Gruppe, die unter der Leitung der Vorsitzenden Beatrice Herrmann tagte, eine Soforthilfe in Höhe von 20.000 Euro für die Flutopfer in Pakistan zu überweisen. Wie in früheren Fällen - beim Tsunami in Asien und der Erdbebenkatastrophe auf Haiti - ist die Christoffel-Blindenmission (CBM) der Gewährsträger vor Ort, damit die Gelder bei den Bedürftigen ankommen. Die CBM ist engagiert in einer Ortschaft namens Cheena, die im Distrikt Charsadda im Nordwesten von Pakistan liegt, wo sie mit örtlichen Hilfsorganisationen zusammen arbeitet.

In Cheena sollen Essenspakete verteilt werden. Außerdem soll mit Tanklastwagen sauberes Trinkwasser verteilt werden. Damit die Verteilung gerecht zugeht, wurden die Dorfältesten damit beauftragt, eine Liste von Familien anzulegen, die regelmäßig mit Essens- und Wasser-Spenden bedacht werden. So soll eine gerechte Verteilung organisiert werden.

Bedürftig sind in Cheena alle Bürger. "Land unter ist Land unter", sagte Beatrice Herrmann, die sich vom CBM-Beauftragten Martin Rönnau ein Bild von der Lage schildern ließ. Diese ist trostlos. Millionen von Menschen sind obdachlos.

Im Unterschied zur Erdbebenkatastrophe auf Haiti gab es in Pakistan nicht so viele Tote und Verletzte. Auf Haiti wurden die Opfer im Schlaf in ihren Häusern vom Beben überrascht. Die Verschütteten hatten schwere Verletzungen, wenn sie überhaupt mit dem Leben davonkamen. Die Lage in Pakistan unterscheidet sich von diesem Schadensbild. In den meisten Fällen kam das Wasser langsam. Zur schwersten Naturkatastrophe der letzten Jahrzehnte wurde die Flut durch ihre ungeheueren Ausmaße. Es stehen gigantische Flächen unter Wasser.

In den Fluten starben bisher nicht nur rund 2.000 Menschen, sondern auch das Vieh der Bauern - und die Äcker wurden überschwemmt. Durch diese Sintflut wurde den Einwohnern die Lebensgrundlage entzogen. Nach Schätzungen der pakistanischen Regierung sind von der Flut 16 bis 20 Millionen Bürger betroffen.

"Bensheim hilft" investiert auch in die medizinische Grundversorgung. Die CBM unterhält mit einem Partner vor Ort eine mobile Klinik. Derzeit ist die Seuchen-Prophylaxe das oberste Gebot.

"Ich könnte mir vorstellen, dass 'Bensheim hilft' sich noch stärker für Pakistan engagiert", sagte die Vorsitzende Beatrice Herrmann. Das Leid der betroffenen Bewohner in dem Land muss ungeheuer sein. Dass Deutschland das Budget aufgestockt hat und die internationale Staatengemeinschaft nachlegt, passt da gut ins Bild.

"Bensheim hilft" hat bei der Sparkasse Bensheim ein Konto mit der Nummer 333 3 333. Die Bankleitzahl lautet 50950068. Unter dem Stichwort "Flutopfer Pakistan" ist jeder Euro willkommen.

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Bergsträßer Anzeiger
02. Juni 2010

Ausstellung: Seit fünf Jahren engagiert sich der Verein "Bensheim hilft" in den Krisengebieten dieser Welt

Schnelle Truppe mit langfristigen Zielen

Bilder sagen manches Mal mehr als Worte: Bilder von zwei Jungen in Südindien, die mit leuchtenden Augen und strahlenden Gesichtern an einem Boot mit dem Logo "Bensheim hilft" lehnen, Bilder von jungen Frauen aus der gleichen Region, die in einer Werkstatt Bootsmotoren reparieren. Und Bilder von einem Flüchtlingskind aus Sri Lanka, das sich wie ein König über eine Handvoll Wasser freut.

Ein Foto aus Bangladesch zeigt einen Saatgutspeicher, der das Getreide vor Überflutungen schützt. Insgesamt drei Speicher hat der Verein "Bensheim hilft" finanziert.

Diese Farbfotos und viele mehr von Originalschauplätzen und Katastrophengebieten in Sri Lanka und Indien, in Bangladesch, West-Bengalen, Afghanistan, Indonesien, Pakistan und anderen Ländern stellt der Verein "Bensheim hilft" im Kundenzentrum der Sparkasse Bensheim aus.

Es sind Beispiele, welchen Menschen wo Überall auf der Welt und wie "Bensheim hilft" neuen Lebensmut und eine Zukunftsperspektive gibt. Sie lenken den Blick auf Trauer und Zerstörung und gleichzeitig auf den Wiederaufbau und die Hoffnung.

Eines von vielen Projekten von "Bensheim hilft" und der Karl-Kübel-Stiftung als Kooperationspartner, wurde als beispielhafte Arbeit einer Nichtregierungsorganisation ausgezeichnet. Es ist die Einrichtung einer Werkstatt und die Ausbildung von 30 Frauen aus Südindien, die dort technische Geräte reparieren. "Bensheim hilft" hat 35 000 Euro dafür gegeben.

Anlass der Ausstellung in der Sparkasse Bensheim ist der fünfte Geburtstag des jungen Vereins, der nach dem verheerenden Tsunami an Weihnachten 2004, am 3. Januar 2005 von über 250 Bürgern aus der Taufe gehoben wurde. Und im Gegensatz zu vielen ähnlichen Hilfsorganisationen, die längst aufgegeben haben, sammelt "Bensheim hilft" weiter Spenden für die Ärmsten der Armen. Derzeit engagieren sich 150 Mitglieder. Die neusten Großprojekte sind im Erdbebengebiet von Haiti.

Vereinsvorsitzende Beatrice Herrmann nannte bei der Ausstellungseröfnung den stolzen Betrag von über 360 000 Euro, der seit 2005 in unterschiedliche Projekte geflossen ist. Einen Löwenanteil an der stolzen Summe haben die Spenden der Bürgerinnen und Bürger. Darüber hinaus veranstaltet der Verein in Eigenregie Konzerte, Modenschauen und Feste. Er hat beim Stadtlauf und beim Weihnachtsmarkt Geld für die Opfer von Naturkatastrophen gesammelt. Weitere 100 000 Euro liegen abrufbereit für die Überlebenden von Port au Prince auf Haiti auf dem Vereinskonto.

Nachhaltigkeit, die Förderung von Einzelprojekten und die Gewährung von Mikrokrediten drücken der Arbeit des Bensheimer Vereins ihren Stempel auf. Statt Almosen und Geldgeschenke zu verteilen, setzt "Bensheim hilft" auf die Eigenverantwortung der Hilfsbedürftigen und gewährt Kredite. In einem Fall, nach Überschwemmungen im Nordosten von Indien, sind bereits 83 Prozent der gewährten Gelder wieder an den Verein zurückgeflossen.

Die Vorsitzende dankte allen Spendern für deren bürgerschaftliches Engagement und versprach weiterhin absolute Transparenz, was mit deren Geld passiert. "Unsere Hilfe hat ein Gesicht. Bensheim hilft passt auf, wo das Geld hingeht.". Dieses Versprechen gaben auch die Vertreter der beiden großen Kooperationspartner, Vorstand Ralf Tepel von der Karl-Kübel-Stiftung und Martin Rönnau von der Christoffel Blindenmission. Ein besonderes Markenzeichen des Vereins sei es, dass "das Geld direkt zu den Menschen in den Dörfern fließt", und dass immer nachgefragt wurde, was damit passiert.

Ziel von "Bensheim hilft" sei nicht nur der Wiederaufbau. Mindestens genau so wichtig sei es, die Umbruchsituation zu nutzen, um Neues anzustoßen. Rönnau nannte die Hilfsorganisation eine "schnelle Eingreiftruppe" mit langfristigem Engagement. Im Falle der Kooperation mit der Christoffel-Blindenmission helfen die Vereinsgelder vor allem Menschen mit Behinderungen, denen es bereits vor den Naturkatastrophen nicht gut ging.

"Wir sind stolz, Partner und Gastgeber dieser Ausstellung zu sein", lobte Sparkassenvorstand Dr. Eric Tjarks den Verein und das Engagement seiner Mitglieder. Bei der Eröffnung sorgte das Schlagzeugensemble der Musikschule Bensheim mit Helmut Karas, Markus Dinger, Robert Wick und Tilman Strübig für musikalisch schlagkräftige Zwischentöne. gs

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Bergsträßer Anzeiger
19. April 2010

Benefizveranstaltung: Interessengemeinschaft Schönberger Vereine hatte eingeladen

Haxen für Haiti und "Bensheim hilft"

Vor über drei Monaten bebte am 12. Januar 2010 in Haiti die Erde. Die offizielle Opferzahl wird seitens der haitianischen Regierung mit 212 000 Menschen angegeben, das Nachrichtenmagazin Spiegel spricht von etwa 300 000 Toten, die katholische Kirche in Haiti geht sogar von bis zu 500 000 Toten aus. Hinzu kommen über eine Million Menschen, die durch das Beben obdachlos wurden und ungezählte indirekt Betroffene.

Der Verein "Bensheim hilft" hat direkt nach dem Erdbeben 20 000 Euro medizinische Nothilfe für Haiti gegeben. Zudem hat der Verein ein Spendenkonto bei der Sparkasse Bensheim eingerichtet (Kontonummer 3 33 33 33, Stichwort "HAITI") und sammelt dort seitdem Spenden für die betroffenen Regionen.

In den vergangenen Monaten sind auf diese Weise fast 100 000 Euro zusammengekommen. Gemeinsam mit der Christoffel-Blinden-Mission (CBM), die schon vor dem Erdbeben in Haiti engagiert war, sucht sich der Verein nun ein Hilfsprojekt, das er mit den Bensheimer Spenden unterstützen will, um auf diese Weise auch langfristig zu helfen. Laut Monika Buhse, der zweiten Vorsitzenden von "Bensheim hilft", soll dieses Projekt über mehrere Jahre gefördert werden, regelmäßige Berichte dazu werden in dieser Zeitung veröffentlicht.

Trachtenmusik und Tanz

Am Samstag sammelte der Verein im Rahmen einer Haxen-Fete im Dorfgemeinschaftshaus Schönberg/Wilmshausen weitere Spenden für Haiti. Unter dem Motto "Bensheim hilft Haiti" kamen dort knapp 200 Gäste zusammen, um bei Schweinshaxe, Fleischkäse und Bier einen geselligen Abend zu verleben und damit die Projekte von "Bensheim hilft" zu unterstützen. Die Idee zur Veranstaltung stammte von Horst Schaarschmidt, gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Schönberger Vereine wurde der Abend organisiert.

Für den musikalischen Rahmen sorgten die Odenwälder Ziehharmonika-Freunde, die Trachtengruppe der SKG Bensheim-Zell unter der Leitung von Erika Glanzner unterhielt die fleißigen Esser mit verschiedenen Tänzen. Alle haben für den guten Zweck auf ihre Gage verzichtet.

"Wir sagen den Helfern der Interessengemeinschaft Schönberger Vereine sowie allen weiteren Beteiligten herzlichen Dank für die Durchführung dieser Fete", lobte Monika Buhse in ihrer kurzen Ansprache. Zudem sei der Abend auch dank verschiedener lokaler Sponsoren möglich geworden.

Logistisch stellte der Abend ebenfalls eine Herausforderung dar. Weil die Kapazitäten in der Küche des Dorfgemeinschaftshauses für so viele Gäste nicht ausreichen und das nahe gelegene Schönberger Schloss schon durch eine andere Veranstaltung belegt war, mussten die Mahlzeiten auf dem Auerbacher Schloss zubereitet und quasi per Lieferservice nach Schönberg gebracht werden. Alles lief jedoch reibungslos und innerhalb kurzer Zeit hatten alle ihr Essen vor sich auf dem Tisch stehen. Bei dem einen oder anderen Verdauungsschnaps ließen zufriedene, satte Wohltäter den Abend ausklingen.

Es dürfte selten so angenehm, vergnüglich und unterhaltsam gewesen sein, sich in den Dienst der guten Sache zu stellen.

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Bergsträßer Anzeiger
17. April 2010

Firma SurTec unterstützt Hilfe für Haiti

Die Zwingenberger Firma Surtec hat an das Leid der Menschen in Haiti gedacht und eine Sammelaktion für die Erdbebenopfer durchgeführt. Die Mitarbeiter zeigten sich hierbei sehr spendabel und verbuchten schließlich 1.250 Euro, die von der Geschäftsleitung auf insgesamt 2.500 Euro verdoppelt wurden. Diesen Betrag spendeten sie an den Verein "Bensheim hilft", der in Zusammenarbeit mit der Karl- Kübel-Stiftung und der Christoffel- Blindenmission ausgesuchte Projekte vor Ort unterstützt.

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Bergsträßer Anzeiger
06. März 2010

Bensheim hilft: Knapp zwei Monate nach Beben in Haiti sind 87.070,50 Euro auf dem Konto

Gesucht wird ein kleines Projekt

Als die Erde auf Haiti bebte, war die Welt geschockt. Auch fast zwei Monate nach dem denkwürdigen 12. Januar steht die Zahl der Todesopfer nicht fest. Die haitianische Regierung gibt die Zahl mit 212.000 an. Andere Quellen reden von mehr als 300.000 Toten, weil noch immer Opfer unter eingestürzten Häusern vermutet werden. Die Aufräumarbeiten kommen - gemessen an der Größe der Zerstörungen - nur schleppend voran.
"Bensheim hilft" schickte schon wenige Tage nach dem Beben Hilfsgüter im Wert von 20.000 Euro in das zerstörte Land. Sie dienten der medizinischen Nothilfe.
Gewährsträger von Bensheim hilft ist in Haiti die Christoffel-Blindenmission, die verschiedene Einrichtungen unterhält. Nicht alle waren vom Beben in Mitleidenschaft gezogen worden.
In dem von Beatrice Herrmann geführten Verein war man inzwischen sehr aktiv. Wie aus dem Nichts entstand ein Netzwerk aus Helfern und Spendern. Es gibt Benefiz-Veranstaltungen und Sammlungen aller Art. Die größte Einzelspende überreichten jetzt die "Mittwochs-Sportler" von Rolf Richter.
Richter hatte die Philharmonie Merck nach Bensheim geholt und rund um das Konzert einen Event entstehen lassen, der die wahrhaft stolze Summe von 20.009 Euro einspielte. Mit diesem Batzen erhöhte sich die Summe der Spenden auf 87.070,50 Euro. Das ist viel Geld.
"Wir brauchen aber noch mehr", sagt Beatrice Herrmann. Zwar hat man bisher noch kein geeignetes Projekt gefunden, doch hört sich der Vorstand immer wieder die Vorschläge von den Mitarbeitern der Christoffel-Blindenmission an.
Herrmann: "Wir wollen unser Geld nicht in ein Millionen-Projekt fließen lassen. Wir suchen ein kleines Projekt, das zu uns passt - und das wir nachhaltig begleiten wollen. Wir wollen unseren Spendern etwas Eigenes vorweisen können."

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Bergsträßer Anzeiger
2. März 2010

BKG: Fastnachter übergeben 1.111 Euro an "Bensheim hilft"

Eine närrische Spende

Eine närrische Summe ist das, die in den nächsten Tagen an den Verein "Bensheim hilft" überwiesen wird. Unter dem Betreff "BKG hilft den Katastrophengebieten in Haiti" wechseln 1.111 Euro ihren Besitzer - zugunsten eines guten Zwecks.
Anfang Februar fing alles an: Mit seiner originellen Büttenrede als "Koch" bei den Elferratssitzungen der Bensheimer Karneval-Gesellschaft (BKG) bot Bernd Degenhardt alias Horst Lichter (mit Bart und Glatze, extra für den Auftritt geschoren) eine grandiose Show. Seine Promi-Hilfsköche, darunter Landrat Matthias Wilkes, stellten sich gut an, denn nachdem das Wachstums-Beschleunigungsgesetz ein kleines Stück Streusel in ein ganzes Blech Kuchen verwandelt hatte, durfte eben dieser - mit Unterstützung des Harlekins - für fünf Euro pro Stück im Publikum verteilt werden.
An drei Abenden gelang es so, rund 1.000 Euro zu erwirtschaften. Aufgrund des "langweiligen" Charakters dieser Zahl entschloss sich Degenhardt, 111 Euro draufzulegen. Der großzügige Sponsorbeitrag begeisterte den Vorsitzenden der BKG, Konrad Manteuffel, der Degenhardt für seine Wohltat dankt. „Die närrischen Euro, die symbolisch in der Narrenkappe stecken, kommen von den Fastnachtern von Herzen", so Vereinsvorsitzende Beatrice Herrmann und Sitzungspräsident Bernd Blumenschein.

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Bergsträßer Anzeiger
22. Februar 2010

Parktheater: Philharmonie Merck präsentierte Spitzenklassik für "Bensheim hilft" / Hoher Reinerlös auch dank zahlreicher Sponsoren

Mehr als 20 000 Euro für Haiti erspielt

Am Ende des Haiti-Benefizkonzertes der Philharmonie Merck konnten Rolf Richter und Beatrice Herrmann von "Bensheim hilft" eine wahrhaft stolze Bilanz verkünden: Über 20.000 Euro Reinerlös hatte der bewundernswert kurzfristig auf die Beine gestellte Abend im voll besetzten Parktheater gebracht.
Dieses Rekordergebnis war nur möglich, weil das beispielhafte Engagement des - wiederum unentgeltlich angetretenen - Orchesters und die überwältigend große Beteiligung lokaler Sponsoren in besonderer Weise zusammenkamen. Für die perfekte organisatorische Abrundung des Abends sorgte das von Richter komplett mobilisierte Team der "Mittwochssportler".
Staatssekretär Heinz Wilhelm Brockmann übermittelte zu Konzertbeginn in Vertretung des verhinderten Schirmherrn Roland Koch den Dank der Hessischen Landesregierung an alle Akteure.
Dass die Philharmonie Merck für das Bensheimer Musikleben einen erheblichen Gewinn bedeutet, ist spätestens seit dem begeistert quittierten Neujahrskonzert vor sechs Wochen nichts Neues mehr. Unter seinem Chefdirigenten Wolfgang Heinzel hat sich das Darmstädter Orchester in den letzten Jahren einen klanglichen und interpretatorischen Standard erarbeitet, der es durchaus in eine Reihe mit vielen wesentlich prominenteren Ensembles stellt.
Diesen hohen Standard fand man auch beim aktuellen Bensheimer Benefizkonzert bestätigt, das zudem mit einem unkonventionellen Programm punkten konnte. Präsentiert wurden nämlich ausnahmslos Werke, die im Schatten berühmter anderer Werke ihrer Gattung stehen und eine solche Vernachlässigung keineswegs verdient haben.

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Bergsträßer Anzeiger
17. Februar 2010

"Bensheim hilft": Spendentrichter steht im Bürgerhaus

Schüler sammeln für Erdbebenopfer in Haiti

Rund fünf Wochen nach dem Erdbeben in Haiti läuft auch in Bensheim weiterhin die Spendenaktion "Bensheim hilft". So steht im Bürgerhaus ein Spendentrichter, der nicht nur während der Karnevalssitzungen stark frequentiert wurde. Dass die Faschingszeit auch eine Zeit ist, Spenden zu sammeln, zeigte Büttenredner Bernd Degenhardt bei seinen Auftritten der Bensheimer Karnevalsgesellschaft. Als TV-Koch "Horst Lichter" ließ er gemeinsam mit seinem Promi-Hilfskoch - unter anderem Landrat Wilkes - im Publikum Streuselkuchen verkaufen. Bei drei Veranstaltungen kamen insgesamt 950 Euro zusammen, die Beatrice Herrmann persönlich nach Haiti bringen wird. Der Verein stockte die Summe auf 1.111 Euro auf.
Auch Bensheimer Schüler sammeln Spenden. Das Alte Kurfürstliche Gymnasium startete unmittelbar nach der Katastrophe eine Sammelaktion. Über Durchsagen und Aushänge kamen während des Unterrichts innerhalb weniger Minuten über 1.000 Euro zusammen. Bis heute zählt die AKG-Katastrophenhilfe-Kasse rund 1.200 Euro. Auch an der Liebfrauenschule engagieren sich die Schüler für die Erdbebenopfer in Haiti. Die Kollekte eines Schulgottesdienstes wurde via "Bensheim hilft" gespendet.

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Bergsträßer Anzeiger
19. Februar 2010

 Spende: Im Schulgottesdienst der LFS kamen fast 2000 Euro für Haiti zusammen

Schülerinnen ergreifen die Initiative

"Mit soviel haben wir wirklich nicht gerechnet." Carola Lingelbach und Helen Arnd, beides Schülerinnen der 13. Jahrgangsstufe an der Liebfrauenschule, strahlten am Donnerstag mit Schulleiterin Sabine Nellessen-Kohl und Religionslehrerin Beate Falter um die Wette.
Anlass war eine Scheckübergabe an Monika Buhse vom Verein Bensheim hilft. Exakt 1.829,65 Euro waren bei einer Kollekte für die Erdbebenopfer von Haiti während eines Schulgottesdienstes anlässlich der 400-Jahrfeier von Congregatio Jesu (ehemalige Maria Ward-Schwestern) zusammengekommen.

"Was heißt es, Christ zu sein?"

Die Initiative für die Spendenaktion für die Überlebenden der Naturkatastrophe war allein von den 18 und 19 Jahre alten Oberstufenschülerinnen ausgegangen. Auslöser war das Unterrichtsthema während des Religionskurses, "Was heißt es eigentlich, Christ zu sein?"
"Als christliche Schule fühlen wir uns verpflichtet zu handeln", beschlossen Carola Lingelbach und Helen Arnd spontan und machten sogleich Nägel mit Köpfen. Mit einem Rundschreiben an alle 900 Schülerinnen und deren Eltern wurde die Spendenaktion zunächst bekannt gemacht. Beim Festgottesdienst mit Dekan Thomas Groß am 2. Februar in der Sankt-Georgs-Kirche, verteilten die Jugendlichen die Kollektenkörbchen - nicht ohne zuvor ihre Mitschülerinnen über die Not und das Elend in Haiti ausführlich informiert zu haben.
Monika Buhse bedankte sich herzlich bei allen Liebfrauenschülerinnen für die großzügige Spende und wies darauf hin, dass Land und Leute in Haiti noch über lange Zeit hinweg auf internationale Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. "Es fehlt an allem, angefangen vom einfachen Heftpflaster, bis hin zu Medikamenten und ärztlichem Personal", erklärte das Vereinsmitglied. Buhse wies auf die fruchtbare Kooperation mit der Christoffel Blindenmission hin. Die Einrichtung unterstützt in Haiti, zum Großteil mit einheimischen Mitarbeitern, fünf langfristige Projekte. Bislang konnte Bensheim hilft mit über 50.000 Euro den Erdbebenopfern in Haiti Erste Hilfe leisten. Zwei Benefizkonzerte folgen in den nächsten Tagen.
Besonders hob Monika Buhse bei der Scheckübergabe in der Liebfrauenschule die Solidarität von jungen Leuten in Bensheim mit den Schwerverletzten und Waisen in dem zerstörten Land hervor. Kindergärten und Schulen hätten auf unterschiedliche Weise, bei Tagen der offenen Tür, beim Kuchenverkauf etc. geholfen. In der kommenden Woche wird sich auch die Auerbacher Schillerschule mit ihrer Spende dazu gesellen.

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Bergsträßer Anzeiger
03. Februar 2010

Mehr als 45.000 Euro im Spendentopf

Die Unterstützung aus der Bevölkerung reißt nicht ab, die Hilfsprojekte nehmen zu: Der Verein "Bensheim hilft" setzt sich mit einem großen Engagement für die Opfer in Haiti ein und sammelt Spenden. Bis gestern Mittag gingen insgesamt 45.110 Euro auf dem Konto des Vereins ein - ein stolzer Betrag, der innerhalb sehr kurzer Zeit zusammenkam.
Aus unterschiedlichsten Richtungen erfährt der Verein Zustimmung und Zuwendungen. Bei den Elferratssitzungen im Bensheimer Bürgerhaus wird fleißig der Spendentrichter genutzt, der Schönberger Horst Schaarschmidt will eine Haxensause (wir berichteten) veranstalten und am 19. Februar (Freitag) gibt es im Parktheater ein Benefiz-Konzert.
Die Philharmonie Merck spielt ab 20 Uhr, Karten gibt es unter anderem im Pressehaus des BA. Die Musiker verzichten auf ihre Gage, der Verkauf von Wein und der Erlös einer Tombola wandern in den Spendentopf - eine rundum gelungene Sache für den guten Zweck.

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Bergsträßer Anzeiger
1. Februar 2010

Hilfsaktion: Mädchen und Jungen aus der Albertus-Kindertagesstätte sammelten in der Fußgängerzone

"Helfende Hände" für Kinder in Haiti

Was benötigen die Kinder in Haiti, von denen viele durch das Erdbeben ihre Eltern verloren haben, die von den herabstürzenden Trümmern schwer verletzt wurden und auf der Straße leben müssen, am dringendsten? Und was braucht die schwer gebeutelte Bevölkerung, um überleben zu können?
Die Fragen der Vorschulkinder in der Kindertagesstätte St. Albertus und der Kinder, die dort in der Schulbetreuung sind, beantwortete Martin Rönnau von der Christoffel Blindenmission (CBM): Es fehlt an fast allem, an Decken, Zelten, auch an Brot, an Verbandsmaterial, Krücken und Rollstühlen. Wasser ist knapp, und es herrscht Mangel an Stromaggregaten. Ohne Strom können die Ärzte in den Krankenhäusern der haitianischen Hauptstadt die Überlebenden nicht operieren.
Für die Hilfsorganisation aus Bensheim arbeiteten in Haiti bereits vor dem Erdbeben 57 einheimische Mitarbeiter. Zwei von ihnen sind bei der Katastrophe ums Leben gekommen. Jetzt geht es zunächst darum, Nothilfe zu leisten, die Hilfe vor Ort zu koordinieren, und den Menschen beizustehen, die kein Dach über dem Kopf haben.
Die Betroffenheit bei den Mädchen und Jungen in der Albertus-Kindertagesstätte über die Schilderungen und die Aufnahmen aus der zerstörten Hauptstadt Port au Prince war groß. "Wir wollten es nicht allein bei der Betroffenheit belassen. Alle wollten selbst etwas tun und dazu beitragen, das Leid lindern zu helfen. Es war die Idee der Kinder", sagte Kita-Leiterin Maria Frey, die sich mit dem Verein "Bensheim hilft" und dessen Partner CBM in Verbindung setzte.
Am Samstagmorgen gingen Kinder und Personal auf die Straße - und bekamen für ihre Aktion "Helfende Hände - Kinder helfen Kindern" große Aufmerksamkeit und Zustimmung. Zwei Stunden lang marschierten die Fünf- bis Zehnjährigen aus der St. Albertus-Kita unermüdlich mit ihren Werbeträgern und Sammelbüchsen durch die Fußgängerzone und ließen sich weder von Kälte noch leichtem Schneegestöber abhalten.
Und die Passanten, von denen etliche sogar, extra der guten Sache wegen, von weiter hergekommen waren, spendeten bereitwillig und großzügig. Dass Zehn-, Zwanzig- und Fünfzig-Euro-Scheine im Schlitz der Spendenbox verschwanden, war keine Seltenheit. Ein kleines Mädchen hatte sogar sein Sparschwein dabei und opferte sein ganzes Taschengeld.
"Ein Wahnsinnsergebnis", freute sich das Kita-Personal nach dem Kassensturz. Die Sammelaktion der Kinder für die Erdbebenopfer war rekordverdächtig: 1.454, 25 Euro gehen auf das Konto des Vereins "Bensheim hilft", der mit der Christoffel Blindenmission kooperiert.
Wie intensiv sich die älteren Kinder aus der Albertus-Kita in den vergangenen Tagen und Wochen mit Land und Bevölkerung von Haiti beschäftigt haben, wurde an ihrem Informationsstand vor der Alten Faktorei deutlich. Dort konnte man zum Preis von jeweils 5 bis 50 Euro symbolische Bildpatenschaften eingehen. Auf jedem einzelnen Foto war ein Bensheimer Kind mit einem in Haiti zum Überleben notwendigen Gegenstand abgebildet.
Martin Rönnau zeigte sich vom Engagement der Kinder beeindruckt. Er habe bei seinem Besuch in der Kita auch vieles über Haiti vor dem Erdbeben erzählt und sei erstaunt gewesen, wie gut informiert und wissbegierig die Mädchen und Jungen waren.
Für die Albertus-Tagesstätte war es bereits die zweite große Spendenaktion für Not leidende Kinder. Auch nach der Tsunami-Katastrophe hatten sich die Vorschul- und Betreuungskinder spontan dazu entschlossen, selbst aktiv zu werden, um möglichst schnell Hilfe zu leisten.

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Bergsträßer Anzeiger
30. Januar 2010

"Bensheim hilft": Der Vorstand hält engen Kontakt mit der Christoffel Blindenmission

Spendentrichter und "Haxensause" in Schönberg

Der Bensheimer Spendentrichter sammelt für "Bensheim hilft" das Geld für Haiti bei den Fastnachtern ein. Jeder Einsatz bei einer Elferratssitzung im Bürgerhaus bringt mindestens 250 Euro.
Dabei wurde immer wieder festgestellt, dass viele Spender die "Abschussrampe" am Rand nicht bemerkten und das Geld einfach so in den Trichter werfen. "Es kommt so oder so unseren Projekten zugute, die wir mit der Christoffel Blindenmission koordinieren", sagte Vereinsrechner Julian Schwanebeck während der jüngsten Vorstandssitzung dazu.
Der Verein hat bis gestern 40 472,70 Euro an Spendengeldern eingenommen. Das ist gut so, denn jeder Euro zählt. Wie man aus den Nachrichten weiß, läuft in Haiti immer noch die Notversorgung mit Medikamenten und Trinkwasser. Immer noch sind Tote in den Trümmern. Da ist es gut, dass auch zeitlich etwas entfernter liegende Projekte in Angriff genommen werden.
Der Schönberger Horst Schaarschmidt will für "Bensheim hilft" am 17. April, 18.30 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus Schönberg/Wilmshausen eine "Haxensause" veranstalten. Feten dieser Art kennt man noch aus den Zeiten, als Schaarschmidt noch die Spieße für den SV Schönberg grillte.
Horst Schaarschmidt ist schon jetzt schwer am Wirbeln. Schließlich will alles gut organisiert sein. So viel ist schon jetzt klar: die Haxen sollen 7.50 Euro kosten, eine gute Portion Fleischkäse fünf Euro - mit selbst gemachtem Kartoffelsalat, versteht sich.
Wer schon jetzt für einen der 200 Plätze reservieren will, schickt eine Postkarte mit dem Stichwort "Haxensause" an Monika Buhse, Taunusstraße 6, 64625 Bensheim. Elektronisch kann man sich per E-Mail anmelden unter "haxen@bensheim-hilft.de

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Bergsträßer Anzeiger
27. Januar 2010

"Bensheim hilft": Der Funke ist übergesprungen

Unterstützung für die Opfer kommt von allen Seiten

Die "Bensheim hilft"-Vorsitzende Beatrice Herrmann hat derzeit kein ruhiges Leben. Nachdem der Verein reaktiviert war, wurde sie zum Dreh- und Angelpunkt für diverse Anfragen, Koordinationsgespräche, Terminabsprachen und auch "Börse" für Spenden-Ideen. Das war bisher alles höchst erfolgreich. Rechner Julian Schwanebeck meldete gestern unter dem Strich den Eingang von 31 134,72 Euro an Spenden.
Da war der Gravitationstrichter bei den Fastnachtern, da machte ein Sparschwein beim Spiel der "Flames" seine Runde, da sammelte die TSV Auerbach bei ihrem Neujahrsempfang und selbst beim Neujahrsempfang in Lautertal sammelte man für "Bensheim hilft", das auf Haiti der Arbeit der Christoffel Blindenmission unter die Arme greift. Die CBM hatte dort insgesamt fünf Projekte in Port-au-Prince unterhalten.
Der Kindergarten der Bensheimer Stephanusgemeinde hat der Opfer auf der Karibik-Insel gedacht und eine Sammlung gestartet. Radio FFH hat sich in die "Bensheim hilft"-Aktion des Bensheimer Albertus-Kindergartens eingeklinkt.

Noch viele Projekte in Planung

Der katholische Kirchenmusikverein Auerbach plant ein Konzert, in Schönberg ist eine Haxen-Party geplant. Rolf Richter organisiert mit seinen Mittwochs-Sportlern ein Konzert der Philharmonie Merck, das am 19. Februar, 20 Uhr, im Parktheater stattfindet.
Damit der Ideen nicht genug. In einer Bensheimer Praxis für Physiotherapie wird "für Haiti" massiert. An drei Tagen wird hier eine ganz besondere Gesundheitsreform praktiziert, indem die Chefin und die Angestellten auf ihre Einnahmen verzichten, die eins zu eins an "Bensheim hilft" gespendet werden.
Heute findet wieder eine mitgliederoffene Sitzung von "Bensheim hilft" statt. Vorstand und Mitglieder treffen sich um 19 Uhr in der DRK-Unterkunft an der Rodensteinstraße. Es ist die dritte Sitzung nach dem Beben.

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Bergsträßer Anzeiger
18. Januar 2010

"Bensheim hilft": Kooperation des Vereins mit der Christoffel Blindenmission in Port-au-Prince / 20 000 Euro werden sofort ausgeschüttet

Soforthilfe für Kinder auf Haiti

Unter dem Eindruck des verheerenden Erdbebens auf Haiti hat "Bensheim hilft" am Freitag mit einer außerordentlichen Vorstandssitzung seine Arbeit neu aufgenommen. Unter der Leitung von Beatrice Herrmann beschloss der Vorstand, 20 000 Euro für medizinische Soforthilfe auszuschütten.
Gleichzeitig wurde eine Kooperation mit der Christoffel Blindenmission (CBM) vereinbart. Die CBM war der Gewährsträger von "Bensheim hilft" auf Sri Lanka, nachdem ein Tsunami am zweiten Weihnachtstag vor fünf Jahren die Küsten des Indischen Ozeans heimgesucht hatte. "Bensheim hilft" hatte zwei Projekte in Indien und Sri Lanka mit insgesamt 350 000 Euro unterstützt.

Kooperation ist eingeübt

Die Kooperation mit der CBM fußt auf den guten Erfahrungen und mit dem Projekt, für das Hilfe geleistet werden soll; es ist das Kinderkrankenhaus der CBM in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince.
Für heute oder morgen erwartet "Bensheim hilft" einen Statusbericht von CBM-Experten, die von Bensheim aus auf die Karibik-Insel geflogen sind.
Von der Dominikanischen Republik muss sich das Team auf die andere Seite der Insel durchschlagen. Die Flugplätze auf Haiti sind außer Funktion. Die Lage im Erdbebengebiet ist nach wie vor unübersichtlich und katastrophal.

CBM unterhält fünf Einrichtungen

Die CBM unterhält im jetzt zerstörten Armenhaus des amerikanischen Kontinents fünf Einrichtungen. Drei der Einrichtungen, die in der Nähe des Epizentrums lagen, sind zerstört oder schwer beschädigt. Man will trotzdem einen improvisierten Betrieb aufrecht erhalten.
Die Arbeit des Vorstandes von "Bensheim hilft" besteht jetzt darin, Verbindungen herzustellen, um an Spenden zu kommen. Aktionen in den Bensheimer Schulen und Kindergärten sind angedacht.

Spontan- Zusage von Fastnachtern

Die Bensheimer Fastnachts-Kooperationen haben sich spontan bereiterklärt, einen von Pro Vita ausgeliehenen "Gravitations-Trichter" aufzustellen. Bei der Premiere der Grieseler Roten Funken nahm der Trichter, der im Foyer des Bürgerhauses stand, 453,08 Euro ein.
Recht zuversichtlich zeigte sich "Bensheim hilft"-Rechner Julian Schwanebeck. Obwohl die Aktion eben erst angelaufen ist und das Sonderkonto "Haiti" erst ein Mal im BA genannt wurde, waren am Samstag schon 1.850 Euro eingegangen.
Es gibt auch schon Veranstalter, die "Bensheim hilft" mit Benefiz-Veranstaltungen unter die Arme greifen wollen. So findet am 27. März, 19 Uhr, im Gemeinschaftshaus in Langwaden ein Oldie-Abend statt.
"Bensheim hilft" leistet Soforthilfe für die Kinder auf Haiti und unterstützt ein Kinderkrankenhaus der CBM. Spenden werden unter der Kontonummer 333 333 3 bei der Sparkasse Bensheim unter dem Stichwort "Haiti" erbeten. Bei höheren Beträgen werden Spendenquittungen ausgestellt.
Die nächste mitgliedsoffene Vorstandssitzung von "Bensheim hilft" findet am Donnerstag, 21. Januar, 19 Uhr, in Nebenraum der neuen Bensheimer Bahnhofs-Gaststätte statt.

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Bergsträßer Anzeiger
18. 01. 2010

Frauenfastnacht spendet für Haiti

Trotz des Spaßes vergisst man bei der Kolping-Frauenfastnacht in Bensheim nicht die Kehrseite des Lebens. Alle Einnahmen, die in den fünf Sitzungen aus der Verwahrung der Garderobe zusammenkommen, werden über „Bensheim hilft“ für die Opfer des Erdbebens in Haiti gespendet.

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Bergsträßer Anzeiger
15. Januar 2010

Erdbebenkatastrophe: Bensheim hilft wird aktiv

20 000 Euro für medizinische Nothilfe in Haiti

Der Verein Bensheim hilft hatte nach dem verheerenden Tsunami, der am zweiten Weihnachtstag vor fünf Jahren die Küsten des Indischen Ozeans verwüstet hatte, 350 000 Euro für den Wiederaufbau in der Katastrophenregion gesammelt. Danach reduzierte der Verein seine Aktivitäten.
Gestern machte Vereinsvorsitzende Beatrice Herrmann mobil. Ein telefonischer Rundruf bei den Vorstandsmitgliedern ergab, dass jetzt Haiti der Unterstützung von Bensheim hilft bedarf. 20 000 Euro wurden für die medizinische Nothilfe sofort bewilligt.
Beatrice Herrmann hält Kontakt mit dem Krisenstab der Christoffel Blindenmission (CBM). Die CBM unterhält in dem jetzt von einer Erdbebenkatastrophe heimgesuchten Armenhaus der Karibik fünf Stützpunkte, von denen drei zerstört wurden.
Zwei Einrichtungen, die weiter vom Epizentrum entfernt lagen, haben das Erdbeben der Stärke 7,0 ohne große Beschädigungen überstanden. Über die nach Haiti fliegende deutsche Katastrophenschutzorganisation Meteor will Bensheim hilft medizinisches Gerät, Verbandszeug, Schmerz- und Arzneimittel in die Region fliegen lassen.
Wie Beatrice Herrmann mitteilte, beträgt der Kontostand von Bensheim hilft derzeit rund 30 000 Euro. Heute wird der Vorstand tagen und die weiteren Schritte besprechen - auch das Beschaffen von Geldern durch Benefizveranstaltungen.
"Wir alle haben die Bilder der Zerstörung gesehen", sagte Beatrice Herrmann, "und wir wissen, dass es derzeit an medizinischem Material fehlt. Dort setzt unsere augenblickliche Hilfe an."
Durch die Experten von der CBM erhofft man sich ein genaueres Bild von der Lage, um entsprechend reagieren zu können. Wie es aussieht, läuft es wohl auf ein längerfristiges Engagement von Bensheim hilft in Haiti hinaus. In welche Projekte des Wiederaufbaus Bensheim hilft dann sein Engagement steckt, will die Vorsitzende dem Votum des Vorstands überlassen. In jedem Fall werden die Aktivitäten der Christoffel Blindenmission beobachtet.
Beim Tsunami hatte Bensheim hilft auf Sri Lanka mit der CBM kooperiert, die Gewährsträger vor Ort hatte. So könnte es auch in Haiti laufen.

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Bergsträßer Anzeiger
16. Januar 2010

Bensheim hilft: Bei den Sitzungen von BKG und GRF präsent

"Gravitations-Trichter" sammelt Spenden

Bei allen Sitzungen der Grieseler Roten Funken (GRF) und der Bensheimer Karneval-Gesellschaft (BKG) wird im Foyer des Bürgerhauses von Bensheim hilft ein so genannter Gravitations-Trichter aufgestellt, der Spenden für die Erdbebenopfer auf Haiti einsammeln soll.
Der Trichter hat einen an der breitesten Stelle gut einen Meter messenden Rand. Wie bei einer Trompete verjüngt sich der Trichter immer mehr. Münzen, die vom Rand des Trichters in Rotation kommen, verschwinden in immer enger werden Kreisen.
Die Initiative der "Bensheim hilft"-Vorsitzenden Beatrice Herrmann kam bei den Fastnachtern hervorragend an. Der Gravitations-Trichter wird schon bei der heutigen Funken-Premiere eingesetzt. Die Fastnachter hoffen, dass sich möglichst viele Besucher der Sitzungen von ihrem Münzgeld trennen. "Bensheim hilft" hat bereits 20 000 Euro für die medizinische Soforthilfe der Erdbebenopfer auf Haiti bewilligt.
Ein Spendenkonto bei der Sparkasse Bensheim mit der Konto-Nr. 333 333 3 ist eingerichtet. Das Stichwort der aktuellen Aktion ist Haiti. Auf Wunsch werden bei größeren Beträgen Spendenquittungen ausgestellt.