|
Bergsträßer Anzeiger 19. April 2010
Benefizveranstaltung: Interessengemeinschaft Schönberger Vereine hatte eingeladen
Haxen für Haiti und "Bensheim hilft"
Vor über drei Monaten bebte am 12. Januar 2010 in Haiti die Erde. Die offizielle Opferzahl wird seitens der haitianischen Regierung mit 212 000 Menschen angegeben, das Nachrichtenmagazin Spiegel spricht von etwa 300
000 Toten, die katholische Kirche in Haiti geht sogar von bis zu 500 000 Toten aus. Hinzu kommen über eine Million Menschen, die durch das Beben obdachlos wurden und ungezählte indirekt Betroffene.
Der Verein "Bensheim hilft" hat direkt nach dem Erdbeben 20 000 Euro medizinische Nothilfe für Haiti gegeben. Zudem hat der Verein ein Spendenkonto bei der Sparkasse Bensheim eingerichtet (Kontonummer 3 33
33 33, Stichwort "HAITI") und sammelt dort seitdem Spenden für die betroffenen Regionen.
In den vergangenen Monaten sind auf diese Weise fast 100 000 Euro zusammengekommen. Gemeinsam mit der Christoffel-Blinden-Mission (CBM), die schon vor dem Erdbeben in Haiti engagiert war, sucht sich der Verein nun
ein Hilfsprojekt, das er mit den Bensheimer Spenden unterstützen will, um auf diese Weise auch langfristig zu helfen. Laut Monika Buhse, der zweiten Vorsitzenden von "Bensheim hilft", soll dieses Projekt über mehrere
Jahre gefördert werden, regelmäßige Berichte dazu werden in dieser Zeitung veröffentlicht.
Trachtenmusik und Tanz
Am Samstag sammelte der Verein im Rahmen einer Haxen-Fete im Dorfgemeinschaftshaus Schönberg/Wilmshausen weitere Spenden für Haiti. Unter dem Motto "Bensheim hilft Haiti" kamen dort knapp 200 Gäste
zusammen, um bei Schweinshaxe, Fleischkäse und Bier einen geselligen Abend zu verleben und damit die Projekte von "Bensheim hilft" zu unterstützen. Die Idee zur Veranstaltung stammte von Horst Schaarschmidt, gemeinsam
mit der Interessengemeinschaft Schönberger Vereine wurde der Abend organisiert.
Für den musikalischen Rahmen sorgten die Odenwälder Ziehharmonika-Freunde, die Trachtengruppe der SKG Bensheim-Zell unter der Leitung von Erika Glanzner unterhielt die fleißigen Esser mit verschiedenen Tänzen. Alle
haben für den guten Zweck auf ihre Gage verzichtet.
"Wir sagen den Helfern der Interessengemeinschaft Schönberger Vereine sowie allen weiteren Beteiligten herzlichen Dank für die Durchführung dieser Fete", lobte Monika Buhse in ihrer kurzen Ansprache. Zudem
sei der Abend auch dank verschiedener lokaler Sponsoren möglich geworden.
Logistisch stellte der Abend ebenfalls eine Herausforderung dar. Weil die Kapazitäten in der Küche des Dorfgemeinschaftshauses für so viele Gäste nicht ausreichen und das nahe gelegene Schönberger Schloss schon
durch eine andere Veranstaltung belegt war, mussten die Mahlzeiten auf dem Auerbacher Schloss zubereitet und quasi per Lieferservice nach Schönberg gebracht werden. Alles lief jedoch reibungslos und innerhalb kurzer Zeit hatten
alle ihr Essen vor sich auf dem Tisch stehen. Bei dem einen oder anderen Verdauungsschnaps ließen zufriedene, satte Wohltäter den Abend ausklingen.
Es dürfte selten so angenehm, vergnüglich und unterhaltsam gewesen sein, sich in den Dienst der guten Sache zu stellen.
************************************************************************
Bergsträßer Anzeiger 17. April 2010
Firma SurTec unterstützt Hilfe für Haiti
Die Zwingenberger Firma Surtec hat an das Leid der Menschen in Haiti gedacht und eine Sammelaktion für die Erdbebenopfer durchgeführt. Die Mitarbeiter zeigten sich hierbei sehr spendabel und verbuchten schließlich 1.250 Euro,
die von der Geschäftsleitung auf insgesamt 2.500 Euro verdoppelt wurden. Diesen Betrag spendeten sie an den Verein "Bensheim hilft", der in Zusammenarbeit mit der Karl- Kübel-Stiftung und der Christoffel-
Blindenmission ausgesuchte Projekte vor Ort unterstützt.
*************************************************************************
Bergsträßer Anzeiger 06. März 2010
Bensheim hilft: Knapp zwei Monate nach Beben in Haiti sind 87.070,50 Euro auf dem Konto
Gesucht wird ein kleines Projekt
Als die Erde auf Haiti bebte, war die Welt geschockt. Auch fast zwei Monate nach dem denkwürdigen 12. Januar steht die Zahl der Todesopfer nicht fest. Die haitianische Regierung gibt die Zahl mit 212.000 an. Andere
Quellen reden von mehr als 300.000 Toten, weil noch immer Opfer unter eingestürzten Häusern vermutet werden. Die Aufräumarbeiten kommen - gemessen an der Größe der Zerstörungen - nur schleppend voran. "Bensheim
hilft" schickte schon wenige Tage nach dem Beben Hilfsgüter im Wert von 20.000 Euro in das zerstörte Land. Sie dienten der medizinischen Nothilfe. Gewährsträger von Bensheim hilft ist in Haiti die
Christoffel-Blindenmission, die verschiedene Einrichtungen unterhält. Nicht alle waren vom Beben in Mitleidenschaft gezogen worden. In dem von Beatrice Herrmann geführten Verein war man inzwischen sehr aktiv. Wie aus dem
Nichts entstand ein Netzwerk aus Helfern und Spendern. Es gibt Benefiz-Veranstaltungen und Sammlungen aller Art. Die größte Einzelspende überreichten jetzt die "Mittwochs-Sportler" von Rolf Richter. Richter hatte
die Philharmonie Merck nach Bensheim geholt und rund um das Konzert einen Event entstehen lassen, der die wahrhaft stolze Summe von 20.009 Euro einspielte. Mit diesem Batzen erhöhte sich die Summe der Spenden auf 87.070,50
Euro. Das ist viel Geld. "Wir brauchen aber noch mehr", sagt Beatrice Herrmann. Zwar hat man bisher noch kein geeignetes Projekt gefunden, doch hört sich der Vorstand immer wieder die Vorschläge von den
Mitarbeitern der Christoffel-Blindenmission an. Herrmann: "Wir wollen unser Geld nicht in ein Millionen-Projekt fließen lassen. Wir suchen ein kleines Projekt, das zu uns passt - und das wir nachhaltig begleiten wollen.
Wir wollen unseren Spendern etwas Eigenes vorweisen können."
**********************************************************************
Bergsträßer Anzeiger 2. März 2010
BKG: Fastnachter übergeben 1.111 Euro an "Bensheim hilft"
Eine närrische Spende
Eine närrische Summe ist das, die in den nächsten Tagen an den Verein "Bensheim hilft" überwiesen wird. Unter dem Betreff "BKG hilft den Katastrophengebieten in Haiti" wechseln 1.111 Euro ihren
Besitzer - zugunsten eines guten Zwecks. Anfang Februar fing alles an: Mit seiner originellen Büttenrede als "Koch" bei den Elferratssitzungen der Bensheimer Karneval-Gesellschaft (BKG) bot Bernd Degenhardt alias
Horst Lichter (mit Bart und Glatze, extra für den Auftritt geschoren) eine grandiose Show. Seine Promi-Hilfsköche, darunter Landrat Matthias Wilkes, stellten sich gut an, denn nachdem das Wachstums-Beschleunigungsgesetz ein
kleines Stück Streusel in ein ganzes Blech Kuchen verwandelt hatte, durfte eben dieser - mit Unterstützung des Harlekins - für fünf Euro pro Stück im Publikum verteilt werden. An drei Abenden gelang es so, rund 1.000 Euro zu
erwirtschaften. Aufgrund des "langweiligen" Charakters dieser Zahl entschloss sich Degenhardt, 111 Euro draufzulegen. Der großzügige Sponsorbeitrag begeisterte den Vorsitzenden der BKG, Konrad Manteuffel, der
Degenhardt für seine Wohltat dankt. „Die närrischen Euro, die symbolisch in der Narrenkappe stecken, kommen von den Fastnachtern von Herzen", so Vereinsvorsitzende Beatrice Herrmann und Sitzungspräsident Bernd Blumenschein.
************************************************************************
Bergsträßer Anzeiger 22. Februar 2010
Parktheater: Philharmonie Merck präsentierte Spitzenklassik für "Bensheim hilft" / Hoher Reinerlös auch dank zahlreicher Sponsoren
Mehr als 20 000 Euro für Haiti erspielt
Am Ende des Haiti-Benefizkonzertes der Philharmonie Merck konnten Rolf Richter und Beatrice Herrmann von "Bensheim hilft" eine wahrhaft stolze Bilanz verkünden: Über 20.000 Euro Reinerlös hatte der
bewundernswert kurzfristig auf die Beine gestellte Abend im voll besetzten Parktheater gebracht. Dieses Rekordergebnis war nur möglich, weil das beispielhafte Engagement des - wiederum unentgeltlich angetretenen - Orchesters
und die überwältigend große Beteiligung lokaler Sponsoren in besonderer Weise zusammenkamen. Für die perfekte organisatorische Abrundung des Abends sorgte das von Richter komplett mobilisierte Team der
"Mittwochssportler". Staatssekretär Heinz Wilhelm Brockmann übermittelte zu Konzertbeginn in Vertretung des verhinderten Schirmherrn Roland Koch den Dank der Hessischen Landesregierung an alle Akteure. Dass die
Philharmonie Merck für das Bensheimer Musikleben einen erheblichen Gewinn bedeutet, ist spätestens seit dem begeistert quittierten Neujahrskonzert vor sechs Wochen nichts Neues mehr. Unter seinem Chefdirigenten Wolfgang Heinzel
hat sich das Darmstädter Orchester in den letzten Jahren einen klanglichen und interpretatorischen Standard erarbeitet, der es durchaus in eine Reihe mit vielen wesentlich prominenteren Ensembles stellt. Diesen hohen
Standard fand man auch beim aktuellen Bensheimer Benefizkonzert bestätigt, das zudem mit einem unkonventionellen Programm punkten konnte. Präsentiert wurden nämlich ausnahmslos Werke, die im Schatten berühmter anderer Werke
ihrer Gattung stehen und eine solche Vernachlässigung keineswegs verdient haben.
******************************************************************************
Bergsträßer Anzeiger 17. Februar 2010
"Bensheim hilft": Spendentrichter steht im Bürgerhaus
Schüler sammeln für Erdbebenopfer in Haiti
Rund fünf Wochen nach dem Erdbeben in Haiti läuft auch in Bensheim weiterhin die Spendenaktion "Bensheim hilft". So steht im Bürgerhaus ein Spendentrichter, der nicht nur während der Karnevalssitzungen
stark frequentiert wurde. Dass die Faschingszeit auch eine Zeit ist, Spenden zu sammeln, zeigte Büttenredner Bernd Degenhardt bei seinen Auftritten der Bensheimer Karnevalsgesellschaft. Als TV-Koch "Horst Lichter"
ließ er gemeinsam mit seinem Promi-Hilfskoch - unter anderem Landrat Wilkes - im Publikum Streuselkuchen verkaufen. Bei drei Veranstaltungen kamen insgesamt 950 Euro zusammen, die Beatrice Herrmann persönlich nach Haiti bringen
wird. Der Verein stockte die Summe auf 1.111 Euro auf. Auch Bensheimer Schüler sammeln Spenden. Das Alte Kurfürstliche Gymnasium startete unmittelbar nach der Katastrophe eine Sammelaktion. Über Durchsagen und Aushänge kamen
während des Unterrichts innerhalb weniger Minuten über 1.000 Euro zusammen. Bis heute zählt die AKG-Katastrophenhilfe-Kasse rund 1.200 Euro. Auch an der Liebfrauenschule engagieren sich die Schüler für die Erdbebenopfer in
Haiti. Die Kollekte eines Schulgottesdienstes wurde via "Bensheim hilft" gespendet.
*******************************************************************************
Bergsträßer Anzeiger 19. Februar 2010
Spende: Im Schulgottesdienst der LFS kamen fast 2000 Euro für Haiti zusammen
Schülerinnen ergreifen die Initiative
"Mit soviel haben wir wirklich nicht gerechnet." Carola Lingelbach und Helen Arnd, beides Schülerinnen der 13. Jahrgangsstufe an der Liebfrauenschule, strahlten am Donnerstag mit Schulleiterin Sabine
Nellessen-Kohl und Religionslehrerin Beate Falter um die Wette. Anlass war eine Scheckübergabe an Monika Buhse vom Verein Bensheim hilft. Exakt 1.829,65 Euro waren bei einer Kollekte für die Erdbebenopfer von Haiti während
eines Schulgottesdienstes anlässlich der 400-Jahrfeier von Congregatio Jesu (ehemalige Maria Ward-Schwestern) zusammengekommen.
"Was heißt es, Christ zu sein?"
Die Initiative für die Spendenaktion für die Überlebenden der Naturkatastrophe war allein von den 18 und 19 Jahre alten Oberstufenschülerinnen ausgegangen. Auslöser war das Unterrichtsthema während des
Religionskurses, "Was heißt es eigentlich, Christ zu sein?" "Als christliche Schule fühlen wir uns verpflichtet zu handeln", beschlossen Carola Lingelbach und Helen Arnd spontan und machten sogleich Nägel
mit Köpfen. Mit einem Rundschreiben an alle 900 Schülerinnen und deren Eltern wurde die Spendenaktion zunächst bekannt gemacht. Beim Festgottesdienst mit Dekan Thomas Groß am 2. Februar in der Sankt-Georgs-Kirche, verteilten
die Jugendlichen die Kollektenkörbchen - nicht ohne zuvor ihre Mitschülerinnen über die Not und das Elend in Haiti ausführlich informiert zu haben. Monika Buhse bedankte sich herzlich bei allen Liebfrauenschülerinnen für die
großzügige Spende und wies darauf hin, dass Land und Leute in Haiti noch über lange Zeit hinweg auf internationale Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. "Es fehlt an allem, angefangen vom einfachen Heftpflaster, bis hin
zu Medikamenten und ärztlichem Personal", erklärte das Vereinsmitglied. Buhse wies auf die fruchtbare Kooperation mit der Christoffel Blindenmission hin. Die Einrichtung unterstützt in Haiti, zum Großteil mit einheimischen
Mitarbeitern, fünf langfristige Projekte. Bislang konnte Bensheim hilft mit über 50.000 Euro den Erdbebenopfern in Haiti Erste Hilfe leisten. Zwei Benefizkonzerte folgen in den nächsten Tagen. Besonders hob Monika Buhse bei
der Scheckübergabe in der Liebfrauenschule die Solidarität von jungen Leuten in Bensheim mit den Schwerverletzten und Waisen in dem zerstörten Land hervor. Kindergärten und Schulen hätten auf unterschiedliche Weise, bei Tagen
der offenen Tür, beim Kuchenverkauf etc. geholfen. In der kommenden Woche wird sich auch die Auerbacher Schillerschule mit ihrer Spende dazu gesellen.
*******************************************************************************
Bergsträßer Anzeiger 03. Februar 2010
Mehr als 45.000 Euro im Spendentopf
Die Unterstützung aus der Bevölkerung reißt nicht ab, die Hilfsprojekte nehmen zu: Der Verein "Bensheim hilft" setzt sich mit einem großen Engagement für die Opfer in Haiti ein und sammelt Spenden. Bis
gestern Mittag gingen insgesamt 45.110 Euro auf dem Konto des Vereins ein - ein stolzer Betrag, der innerhalb sehr kurzer Zeit zusammenkam. Aus unterschiedlichsten Richtungen erfährt der Verein Zustimmung und Zuwendungen.
Bei den Elferratssitzungen im Bensheimer Bürgerhaus wird fleißig der Spendentrichter genutzt, der Schönberger Horst Schaarschmidt will eine Haxensause (wir berichteten) veranstalten und am 19. Februar (Freitag) gibt es im
Parktheater ein Benefiz-Konzert. Die Philharmonie Merck spielt ab 20 Uhr, Karten gibt es unter anderem im Pressehaus des BA. Die Musiker verzichten auf ihre Gage, der Verkauf von Wein und der Erlös einer Tombola wandern in
den Spendentopf - eine rundum gelungene Sache für den guten Zweck.
********************************************************************************
Bergsträßer Anzeiger 1. Februar 2010
Hilfsaktion: Mädchen und Jungen aus der Albertus-Kindertagesstätte sammelten in der Fußgängerzone
"Helfende Hände" für Kinder in Haiti
Was benötigen die Kinder in Haiti, von denen viele durch das Erdbeben ihre Eltern verloren haben, die von den herabstürzenden Trümmern schwer verletzt wurden und auf der Straße leben müssen, am dringendsten? Und was
braucht die schwer gebeutelte Bevölkerung, um überleben zu können? Die Fragen der Vorschulkinder in der Kindertagesstätte St. Albertus und der Kinder, die dort in der Schulbetreuung sind, beantwortete Martin Rönnau von der
Christoffel Blindenmission (CBM): Es fehlt an fast allem, an Decken, Zelten, auch an Brot, an Verbandsmaterial, Krücken und Rollstühlen. Wasser ist knapp, und es herrscht Mangel an Stromaggregaten. Ohne Strom können die Ärzte
in den Krankenhäusern der haitianischen Hauptstadt die Überlebenden nicht operieren. Für die Hilfsorganisation aus Bensheim arbeiteten in Haiti bereits vor dem Erdbeben 57 einheimische Mitarbeiter. Zwei von ihnen sind bei
der Katastrophe ums Leben gekommen. Jetzt geht es zunächst darum, Nothilfe zu leisten, die Hilfe vor Ort zu koordinieren, und den Menschen beizustehen, die kein Dach über dem Kopf haben. Die Betroffenheit bei den Mädchen und
Jungen in der Albertus-Kindertagesstätte über die Schilderungen und die Aufnahmen aus der zerstörten Hauptstadt Port au Prince war groß. "Wir wollten es nicht allein bei der Betroffenheit belassen. Alle wollten selbst
etwas tun und dazu beitragen, das Leid lindern zu helfen. Es war die Idee der Kinder", sagte Kita-Leiterin Maria Frey, die sich mit dem Verein "Bensheim hilft" und dessen Partner CBM in Verbindung setzte. Am
Samstagmorgen gingen Kinder und Personal auf die Straße - und bekamen für ihre Aktion "Helfende Hände - Kinder helfen Kindern" große Aufmerksamkeit und Zustimmung. Zwei Stunden lang marschierten die Fünf- bis
Zehnjährigen aus der St. Albertus-Kita unermüdlich mit ihren Werbeträgern und Sammelbüchsen durch die Fußgängerzone und ließen sich weder von Kälte noch leichtem Schneegestöber abhalten. Und die Passanten, von denen etliche
sogar, extra der guten Sache wegen, von weiter hergekommen waren, spendeten bereitwillig und großzügig. Dass Zehn-, Zwanzig- und Fünfzig-Euro-Scheine im Schlitz der Spendenbox verschwanden, war keine Seltenheit. Ein kleines
Mädchen hatte sogar sein Sparschwein dabei und opferte sein ganzes Taschengeld. "Ein Wahnsinnsergebnis", freute sich das Kita-Personal nach dem Kassensturz. Die Sammelaktion der Kinder für die Erdbebenopfer war
rekordverdächtig: 1.454, 25 Euro gehen auf das Konto des Vereins "Bensheim hilft", der mit der Christoffel Blindenmission kooperiert. Wie intensiv sich die älteren Kinder aus der Albertus-Kita in den vergangenen
Tagen und Wochen mit Land und Bevölkerung von Haiti beschäftigt haben, wurde an ihrem Informationsstand vor der Alten Faktorei deutlich. Dort konnte man zum Preis von jeweils 5 bis 50 Euro symbolische Bildpatenschaften
eingehen. Auf jedem einzelnen Foto war ein Bensheimer Kind mit einem in Haiti zum Überleben notwendigen Gegenstand abgebildet. Martin Rönnau zeigte sich vom Engagement der Kinder beeindruckt. Er habe bei seinem Besuch in der
Kita auch vieles über Haiti vor dem Erdbeben erzählt und sei erstaunt gewesen, wie gut informiert und wissbegierig die Mädchen und Jungen waren. Für die Albertus-Tagesstätte war es bereits die zweite große Spendenaktion für
Not leidende Kinder. Auch nach der Tsunami-Katastrophe hatten sich die Vorschul- und Betreuungskinder spontan dazu entschlossen, selbst aktiv zu werden, um möglichst schnell Hilfe zu leisten.
**************************************************************************************
Bergsträßer Anzeiger 30. Januar 2010
"Bensheim hilft": Der Vorstand hält engen Kontakt mit der Christoffel Blindenmission
Spendentrichter und "Haxensause" in Schönberg
Der Bensheimer Spendentrichter sammelt für "Bensheim hilft" das Geld für Haiti bei den Fastnachtern ein. Jeder Einsatz bei einer Elferratssitzung im Bürgerhaus bringt mindestens 250 Euro. Dabei wurde
immer wieder festgestellt, dass viele Spender die "Abschussrampe" am Rand nicht bemerkten und das Geld einfach so in den Trichter werfen. "Es kommt so oder so unseren Projekten zugute, die wir mit der Christoffel
Blindenmission koordinieren", sagte Vereinsrechner Julian Schwanebeck während der jüngsten Vorstandssitzung dazu. Der Verein hat bis gestern 40 472,70 Euro an Spendengeldern eingenommen. Das ist gut so, denn jeder Euro
zählt. Wie man aus den Nachrichten weiß, läuft in Haiti immer noch die Notversorgung mit Medikamenten und Trinkwasser. Immer noch sind Tote in den Trümmern. Da ist es gut, dass auch zeitlich etwas entfernter liegende Projekte
in Angriff genommen werden. Der Schönberger Horst Schaarschmidt will für "Bensheim hilft" am 17. April, 18.30 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus Schönberg/Wilmshausen eine "Haxensause" veranstalten. Feten
dieser Art kennt man noch aus den Zeiten, als Schaarschmidt noch die Spieße für den SV Schönberg grillte. Horst Schaarschmidt ist schon jetzt schwer am Wirbeln. Schließlich will alles gut organisiert sein. So viel ist schon
jetzt klar: die Haxen sollen 7.50 Euro kosten, eine gute Portion Fleischkäse fünf Euro - mit selbst gemachtem Kartoffelsalat, versteht sich. Wer schon jetzt für einen der 200 Plätze reservieren will, schickt eine Postkarte
mit dem Stichwort "Haxensause" an Monika Buhse, Taunusstraße 6, 64625 Bensheim. Elektronisch kann man sich per E-Mail anmelden unter "haxen@bensheim-hilft.de
***************************************************************************
Bergsträßer Anzeiger 27. Januar 2010
"Bensheim hilft": Der Funke ist übergesprungen
Unterstützung für die Opfer kommt von allen Seiten
Die "Bensheim hilft"-Vorsitzende Beatrice Herrmann hat derzeit kein ruhiges Leben. Nachdem der Verein reaktiviert war, wurde sie zum Dreh- und Angelpunkt für diverse Anfragen, Koordinationsgespräche,
Terminabsprachen und auch "Börse" für Spenden-Ideen. Das war bisher alles höchst erfolgreich. Rechner Julian Schwanebeck meldete gestern unter dem Strich den Eingang von 31 134,72 Euro an Spenden. Da war der
Gravitationstrichter bei den Fastnachtern, da machte ein Sparschwein beim Spiel der "Flames" seine Runde, da sammelte die TSV Auerbach bei ihrem Neujahrsempfang und selbst beim Neujahrsempfang in Lautertal sammelte
man für "Bensheim hilft", das auf Haiti der Arbeit der Christoffel Blindenmission unter die Arme greift. Die CBM hatte dort insgesamt fünf Projekte in Port-au-Prince unterhalten. Der Kindergarten der Bensheimer
Stephanusgemeinde hat der Opfer auf der Karibik-Insel gedacht und eine Sammlung gestartet. Radio FFH hat sich in die "Bensheim hilft"-Aktion des Bensheimer Albertus-Kindergartens eingeklinkt.
Noch viele Projekte in Planung
Der katholische Kirchenmusikverein Auerbach plant ein Konzert, in Schönberg ist eine Haxen-Party geplant. Rolf Richter organisiert mit seinen Mittwochs-Sportlern ein Konzert der Philharmonie Merck, das am 19.
Februar, 20 Uhr, im Parktheater stattfindet. Damit der Ideen nicht genug. In einer Bensheimer Praxis für Physiotherapie wird "für Haiti" massiert. An drei Tagen wird hier eine ganz besondere Gesundheitsreform
praktiziert, indem die Chefin und die Angestellten auf ihre Einnahmen verzichten, die eins zu eins an "Bensheim hilft" gespendet werden. Heute findet wieder eine mitgliederoffene Sitzung von "Bensheim
hilft" statt. Vorstand und Mitglieder treffen sich um 19 Uhr in der DRK-Unterkunft an der Rodensteinstraße. Es ist die dritte Sitzung nach dem Beben.
**************************************************************************
Bergsträßer Anzeiger 18. Januar 2010
"Bensheim hilft": Kooperation des Vereins mit der Christoffel Blindenmission in Port-au-Prince / 20 000 Euro werden sofort ausgeschüttet
Soforthilfe für Kinder auf Haiti
Unter dem Eindruck des verheerenden Erdbebens auf Haiti hat "Bensheim hilft" am Freitag mit einer außerordentlichen Vorstandssitzung seine Arbeit neu aufgenommen. Unter der Leitung von Beatrice Herrmann
beschloss der Vorstand, 20 000 Euro für medizinische Soforthilfe auszuschütten. Gleichzeitig wurde eine Kooperation mit der Christoffel Blindenmission (CBM) vereinbart. Die CBM war der Gewährsträger von "Bensheim
hilft" auf Sri Lanka, nachdem ein Tsunami am zweiten Weihnachtstag vor fünf Jahren die Küsten des Indischen Ozeans heimgesucht hatte. "Bensheim hilft" hatte zwei Projekte in Indien und Sri Lanka mit insgesamt 350
000 Euro unterstützt.
Kooperation ist eingeübt
Die Kooperation mit der CBM fußt auf den guten Erfahrungen und mit dem Projekt, für das Hilfe geleistet werden soll; es ist das Kinderkrankenhaus der CBM in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince. Für heute
oder morgen erwartet "Bensheim hilft" einen Statusbericht von CBM-Experten, die von Bensheim aus auf die Karibik-Insel geflogen sind. Von der Dominikanischen Republik muss sich das Team auf die andere Seite der
Insel durchschlagen. Die Flugplätze auf Haiti sind außer Funktion. Die Lage im Erdbebengebiet ist nach wie vor unübersichtlich und katastrophal.
CBM unterhält fünf Einrichtungen
Die CBM unterhält im jetzt zerstörten Armenhaus des amerikanischen Kontinents fünf Einrichtungen. Drei der Einrichtungen, die in der Nähe des Epizentrums lagen, sind zerstört oder schwer beschädigt. Man will
trotzdem einen improvisierten Betrieb aufrecht erhalten. Die Arbeit des Vorstandes von "Bensheim hilft" besteht jetzt darin, Verbindungen herzustellen, um an Spenden zu kommen. Aktionen in den Bensheimer Schulen
und Kindergärten sind angedacht.
Spontan- Zusage von Fastnachtern
Die Bensheimer Fastnachts-Kooperationen haben sich spontan bereiterklärt, einen von Pro Vita ausgeliehenen "Gravitations-Trichter" aufzustellen. Bei der Premiere der Grieseler Roten Funken nahm der
Trichter, der im Foyer des Bürgerhauses stand, 453,08 Euro ein. Recht zuversichtlich zeigte sich "Bensheim hilft"-Rechner Julian Schwanebeck. Obwohl die Aktion eben erst angelaufen ist und das Sonderkonto
"Haiti" erst ein Mal im BA genannt wurde, waren am Samstag schon 1.850 Euro eingegangen. Es gibt auch schon Veranstalter, die "Bensheim hilft" mit Benefiz-Veranstaltungen unter die Arme greifen wollen. So
findet am 27. März, 19 Uhr, im Gemeinschaftshaus in Langwaden ein Oldie-Abend statt. "Bensheim hilft" leistet Soforthilfe für die Kinder auf Haiti und unterstützt ein Kinderkrankenhaus der CBM. Spenden werden unter
der Kontonummer 333 333 3 bei der Sparkasse Bensheim unter dem Stichwort "Haiti" erbeten. Bei höheren Beträgen werden Spendenquittungen ausgestellt. Die nächste mitgliedsoffene Vorstandssitzung von "Bensheim
hilft" findet am Donnerstag, 21. Januar, 19 Uhr, in Nebenraum der neuen Bensheimer Bahnhofs-Gaststätte statt.
**************************************************************************
Bergsträßer Anzeiger 18. 01. 2010
Frauenfastnacht spendet für Haiti
Trotz des Spaßes vergisst man bei der Kolping-Frauenfastnacht in Bensheim nicht die Kehrseite des Lebens. Alle Einnahmen, die in den fünf Sitzungen aus der Verwahrung der
Garderobe zusammenkommen, werden über „Bensheim hilft“ für die Opfer des Erdbebens in Haiti gespendet.
*************************************************************************
Bergsträßer Anzeiger 15. Januar 2010
Erdbebenkatastrophe: Bensheim hilft wird aktiv
20 000 Euro für medizinische Nothilfe in Haiti
Der Verein Bensheim hilft hatte nach dem verheerenden Tsunami, der am zweiten Weihnachtstag vor fünf Jahren die Küsten des Indischen Ozeans verwüstet hatte, 350 000 Euro für den Wiederaufbau in der
Katastrophenregion gesammelt. Danach reduzierte der Verein seine Aktivitäten. Gestern machte Vereinsvorsitzende Beatrice Herrmann mobil. Ein telefonischer Rundruf bei den Vorstandsmitgliedern ergab, dass jetzt Haiti der
Unterstützung von Bensheim hilft bedarf. 20 000 Euro wurden für die medizinische Nothilfe sofort bewilligt. Beatrice Herrmann hält Kontakt mit dem Krisenstab der Christoffel Blindenmission (CBM). Die CBM unterhält in dem
jetzt von einer Erdbebenkatastrophe heimgesuchten Armenhaus der Karibik fünf Stützpunkte, von denen drei zerstört wurden. Zwei Einrichtungen, die weiter vom Epizentrum entfernt lagen, haben das Erdbeben der Stärke 7,0 ohne
große Beschädigungen überstanden. Über die nach Haiti fliegende deutsche Katastrophenschutzorganisation Meteor will Bensheim hilft medizinisches Gerät, Verbandszeug, Schmerz- und Arzneimittel in die Region fliegen lassen.
Wie Beatrice Herrmann mitteilte, beträgt der Kontostand von Bensheim hilft derzeit rund 30 000 Euro. Heute wird der Vorstand tagen und die weiteren Schritte besprechen - auch das Beschaffen von Geldern durch
Benefizveranstaltungen. "Wir alle haben die Bilder der Zerstörung gesehen", sagte Beatrice Herrmann, "und wir wissen, dass es derzeit an medizinischem Material fehlt. Dort setzt unsere augenblickliche Hilfe
an." Durch die Experten von der CBM erhofft man sich ein genaueres Bild von der Lage, um entsprechend reagieren zu können. Wie es aussieht, läuft es wohl auf ein längerfristiges Engagement von Bensheim hilft in Haiti
hinaus. In welche Projekte des Wiederaufbaus Bensheim hilft dann sein Engagement steckt, will die Vorsitzende dem Votum des Vorstands überlassen. In jedem Fall werden die Aktivitäten der Christoffel Blindenmission beobachtet.
Beim Tsunami hatte Bensheim hilft auf Sri Lanka mit der CBM kooperiert, die Gewährsträger vor Ort hatte. So könnte es auch in Haiti laufen.
*******************************************************************************
Bergsträßer Anzeiger 16. Januar 2010
Bensheim hilft: Bei den Sitzungen von BKG und GRF präsent
"Gravitations-Trichter" sammelt Spenden
Bei allen Sitzungen der Grieseler Roten Funken (GRF) und der Bensheimer Karneval-Gesellschaft (BKG) wird im Foyer des Bürgerhauses von Bensheim hilft ein so genannter Gravitations-Trichter aufgestellt, der Spenden
für die Erdbebenopfer auf Haiti einsammeln soll. Der Trichter hat einen an der breitesten Stelle gut einen Meter messenden Rand. Wie bei einer Trompete verjüngt sich der Trichter immer mehr. Münzen, die vom Rand des
Trichters in Rotation kommen, verschwinden in immer enger werden Kreisen. Die Initiative der "Bensheim hilft"-Vorsitzenden Beatrice Herrmann kam bei den Fastnachtern hervorragend an. Der Gravitations-Trichter wird
schon bei der heutigen Funken-Premiere eingesetzt. Die Fastnachter hoffen, dass sich möglichst viele Besucher der Sitzungen von ihrem Münzgeld trennen. "Bensheim hilft" hat bereits 20 000 Euro für die medizinische
Soforthilfe der Erdbebenopfer auf Haiti bewilligt. Ein Spendenkonto bei der Sparkasse Bensheim mit der Konto-Nr. 333 333 3 ist eingerichtet. Das Stichwort der aktuellen Aktion ist Haiti. Auf Wunsch werden bei größeren
Beträgen Spendenquittungen ausgestellt.
|