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25.01. 2012

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Willi Kern

Bergsträßer Anzeiger
7. Dezember 2011

Riesenstollen für einen guten Zweck

Zu den beiden Bensheimer Riesen - Riesentanne und Riesenrad - gesellte sich am Samstag der Riesenstollen, der aus vielen einzelnen Stollen zusammengesetzt wurde, hinzu. Auf dem Bensheimer Weihnachtmarkt wurde das Gebäck für einen guten Zweck zum Verkauf angeboten.
Zu Gunsten des Vereins "Bensheim hilft" war wie im vergangenen Jahr Bürgermeister Thorsten Herrmann als Marktschreier im Einsatz und pries erfolgreich die geschmacklichen Qualitäten des zirka acht Meter langen Stollens den Passanten an.

Der Riesenstollen war in einer gemeinsamen Backaktion der Bensheimer Bäckereinen Delp, Hechler, Jakob, Jost und Schulz entstanden. Die Organisation hatte Michael Lauer übernommen. Die Idee hatte im vergangenen Jahr Ursula Hafenrichter, die am Samstag auch als Verkäuferin aktiv war.

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Bergsträßer Anzeiger
17. Dezember 2011

Heißgetränke bei "Bensheim hilft" für guten Zweck

Leserbrief zum Artikel "Süßer Getränke nie schmecken", BA vom Freitag, 16. Dezember

Mit großem Interesse las ich im BA den Artikel über die "Heißgetränke" auf dem Bensheimer Weihnachtsmarkt. Schade fand ich, dass in der Aufzählung der diversen Anbieter leider der Stand von "Bensheim hilft" fehlte. Dabei ist "Bensheim hilft" wohl der einzige Verein, der sein komplettes Angebot für einen guten Zweck, nämlich für Not leidende Opfer von Naturkatastrophen, verkauft. Wäre dies nicht eine Zeile in dem Bericht wert gewesen? Unser "Äpplerretto" (heißer Apfelwein mit Amaretto, verfeinert mit Vanille- und Zimtstangen sowie Nelken) ist eine prima Alternative zu allen anderen Heißgetränken.

Erwähnenswert ist auch, dass wir unseren "Kindertraum" (heißen Beerensaft) so preiswert anbieten wie kein anderer. Übrigens, unseren Stand findet man direkt vor dem Kaufhaus Ganz.

Monika Buhse 2. Vorsitzende des Vereins "Bensheim hilft"

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Bergsträßer Anzeiger
15. September 2011

Tag der offenen Tür bei Gronauer Wehr

Beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Gronau wird am Sonntag (18.) frisch gebackenes Bauernbrot verkauft. Gebacken wird das Sauerteigbrot im alten Gronauer Backhaus auf dem Anwesen von Franz Medelnik.

Der gelernte Koch hat sich in seiner Freizeit die Kunst des Brotbackens nach alter Bäckertradition angeeignet und stellt den Teig in der eigenen Backstube her. Ab 11 Uhr kann man am Sonntag dem Hobbybäcker über die Schulter schauen. Der Erlös aus dem Verkauf kommt "Bensheim hilft" zugute. Der Tag hat noch weitere Programmpunkte: Ab 10 Uhr lädt die Feuerwehr zum Frühschoppen an das Feuerwehrgerätehaus ein; zum Mittagessen warten Grillspezialitäten und hausgemachte Gulaschsuppe auf die Gäste. Das Floriancafé öffnet um 14 Uhr und bietet eine große Auswahl an hausgemachten Kuchen. Zur gleichen Uhrzeit zeigt die Jugendwehr ihr Können im Rahmen einer Übung. Musikalisch umrahmt wird der Tag durch Konzerte des Gronauer Posaunenchores.

(Nachtrag: Der Erlös betrug 500 Euro – Bensheim hilft sagt Danke!)

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Bergsträßer Anzeiger
06. Mai 2011

Blütensonntag: Stand vor der Alten Faktorei beim verkaufsoffenen Sonntag

Kuchen bei "Bensheim hilft"

Es begann mit den schrecklichen Bildern der Tsunami-Katastrophe an Weihnachten 2004. Schnell war damals klar, dass die betroffenen Menschen unbedingt Hilfe von außen benötigten. Genauso schnell war es den Bensheimer Bürgern klar, dass sie helfen wollten.
Unter großem öffentlichem Interesse wurde am 3. Januar 2005 der Verein "Bensheim hilft" gegründet. Rasch konnten mit der Christoffel-Blindenmission und der Karl-Kübel-Stiftung Partner gefunden werden, die über die notwendigen Kontakte in das Katastrophengebiet verfügten und dem jungen Verein halfen, Hilfsprojekte zu definieren und deren Umsetzung zu begleiten.

Um die Finanzierung der Projekte zu sichern, verließ man sich nicht nur auf die großzügige Unterstützung durch Spendengelder, sondern initiierte auch zahlreiche eigene, gewinnbringende Veranstaltungen. Am verkaufsoffenen Sonntag (8.), dem Blütensonntag in Bensheim, ist wieder ein Event geplant: "Bensheim hilft" hat einen Stand vor der Alten Faktorei und verkauft hier selbst gebackenen Kuchen, frische Waffeln, Kaffee und auch hausgemachte Marmeladen.
Zu den Tsunami-Projekten an der Südspitze Indiens und der Ostküste Sri Lankas haben sich im Laufe von mehr als sechs Jahren Projekte in Bangladesch, West-Bengalen, Indonesien, Pakistan und Haiti gesellt. So konnte nicht nur bei medial vielbeachteten, sondern auch bei beinahe vergessenen Katastrophen nachhaltig Hilfe geleistet werden und den betroffenen Menschen ein Stück Hoffnung zurückgegeben werden.
Hilfe zur Selbsthilfe stand für den Verein jeweils besonders im Fokus. "Die aktuelle Katastrophe in Japan beobachten wir genau und werden helfend eingreifen, wenn sich uns ein passendes Projekt bietet", heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Seit Bestehen des Vereins konnte durch Spenden und die Durchführung unterschiedlichster Veranstaltungen fast eine halbe Millionen Euro gesammelt werden. Dieses Geld wurde in kleineren oder größeren Beträgen ausgesprochen effektiv eingesetzt bzw. steht zur Finanzierung aktueller Hilfsprojekte zur Verfügung. Im Fokus der Hilfe liegen alle Not leidenden Menschen und Organisationen, die durch Natur- oder andere Katastrophen ihre Existenz verloren haben.

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Bergsträßer Anzeiger
25. März 2011

Jahreshauptversammlung “Bensheim hilft”

Die Lage in Japan wird beobachtet

Der Vorstand von „Bensheim hilft“ wird die Lage in Japan beobachten. Ungebetene Hilfe wird es nicht geben. Die alte und neue Vorsitzende des Vereins, Beatrice Herrmann, hatte bei der Jahreshauptversammlung die Situation in Japan zum Anlass genommen, in die Runde zu fragen. Alle Antworten gingen in dieselbe Richtung. Ungeachtet des Leids der unmittelbar Betroffenen sei Japan eine Wirtschaftsmacht, die von sich aus auf die Beine kommt. Auch die Profis von der Karl-Kübel-Stiftung (KKS) und von der Christoffel Blindenmission (CBM) rieten ab: Wenn kein Hilferuf kommt, mache ein Angebot keinen Sinn. Natürlich werde man die Situation in Japan sorgfältig beobachten. Während die Vorsitzende den Bericht des Vorstands gab und die vielen Aktivitäten des Vereins bis hin zur Bude auf dem Weihnachtsmarkt erwähnte, wo sagenhafte 123 Kilo selbst gebackene Plätzchen verkauft worden waren, erstatteten Martin Rönnau von der CBM und Ralf Tepel von der KKS Bericht. Die KKS und die CBM sind die Gewährsträger von „Bensheim hilft“ bei deren Projekten auf Haiti, in Pakistan und in Indien sowie auf Sri Lanka.
Alle Projekte sind auf Nachhaltigkeit angelegt. Bei ihrem selbst finanzierten Besuch in Indien fotografierte die stellvertretende Vorsitzende Dr. Doris von Werner die Fischerboote, die nach dem Tsunami vom „Bensheim hilft“ angeschafft worden waren. Auch ein weiteres Projekt in Indien macht große Freude. Die von 13 Frauen betriebene Reparaturwerkstatt für die Außenbordmotoren floriert. Sie wirft einen so guten Gewinn ab, dass die Frauen mit ihren Familien davon leben können.
Auf Haiti läuft die Normalisierung der Lage nur schleppend. Das bettelarme Land ist politisch führungslos. Die Unterstützung von „Bensheim hilft“ kommt über Mitarbeiter der CBM im Krisengebiet an. Geholfen wird dort vor allem Menschen, die durch das Erdbeben eine Behinderung erfahren haben. Fast schon aus dem Gedächtnis gelöscht ist die schlimme Flut, die im August vorigen Jahres Pakistan heimgesucht hat. Auch hier engagierte sich „Bensheim hilft“.

Fast eine halbe Million Euro
Kassenwart Julian Schwanebeck berichtete davon, dass die Spenden für „Bensheim hilft“ weiter fließen. Aktuell beträgt der Kassenstand gut 33 000 Euro. Im abgelaufenen Vereinsjahr wurden rund 100 000 Euro in die diversen Projekte investiert. Schwanebeck und Herrmann dankten allen Spendern und Akteuren, die diese Summe gestemmt hatten. Und noch eine von Julian Schwanebeck genannte Zahl ließ aufhorchen: „Bensheim hilft“ hat in den gut sechs Jahren des Bestehens des Vereins 487 000 Euro an die Projektpartner weitergeleitet. Die Aufwendungen für die Vereinsarbeit waren dagegen minimal. 130 Euro brauchte man für Büromaterial und Porto, 250 Euro für den Druck eine Info-Broschüre und 330 Euro, um Bilder für eine Ausstellung vergrößern zu können. Auch angesichts dieser Kosten kann man mit Fug und Recht behaupten, dass jeder Euro bei den Hilfsbedürftigen ankommt. Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes wurde unter der Leitung von Arne Langbein ein neuer Vorstand gewählt. Vorsitzende bleibt Beatrice Herrmann. Ihre beiden Stellvertreterinnen sind Dr. Doris von Werner und Monika Buhse. Als Rechner wurde Julian Schwanebeck im Amt bestätigt. Schriftführer bleibt Rudolf Hafenrichter. Die vier Beisitzer sind Henriette Volk, Inge Leinert, Martina Späte-Otto und Markus Geißelmann. Als Kassenprüfer wurden Arne Langbein und Jeanette Schröder gewählt. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

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Bergsträßer Anzeiger
20. Januar 2011

Katastrophe: Dörfer und Ackerland durch wochenlange Regenfälle überschwemmt

"Bensheim hilft" jetzt im Südosten Indiens

Von den internationalen Medien kaum beachtet, hat sich vor Weihnachten 2010 im Südosten Indiens eine schwere Überschwemmungskatastrophe ereignet. Allein in der Region Cuddalore im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu wurden nach heftigen, über Wochen andauernden Niederschlägen weite Landstriche überflutet. Mehr als 25.000 Hektar wertvolles Ackerland wurden überschwemmt.

"Bensheim hilft" hat jetzt 15.000 Euro zugesagt, um die Nothilfe-Maßnahmen vor Ort zu unterstützen. Claudia Böhler und Anna Frank, die derzeit im Rahmen des "weltwärts"-Programms der Bundesregierung in Projekten der Karl-Kübel-Stiftung in der Region leben und dort in so genannten Brückenschulen ehemalige Kinderarbeiter mit betreuen, haben die Überschwemmungen und die Folgen für die Bevölkerung hautnah erlebt: "In der Region um Kattumannarkoil sind 25 Dörfer von den schweren Regenfällen betroffen", berichten die zwei jungen Frauen.

"Viele der Dorfbewohner sind Bauern und arbeiten jeden Tag auf den Feldern, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Während der schweren Regenfälle war es ihnen nicht möglich, auf die Reis-, Erdnuss-, Zuckerrohr- oder Maisfelder zu gehen.

Es hat 25 Tage ununterbrochen geregnet. Die Flut dauerte bis zum 6. Dezember und zerstörte in dieser Zeit den Großteil der Ernte. Die Wassermassen haben jedoch nicht nur die Lebensmittelversorgung beeinträchtigt, sondern auch viele Lehmhütten und Straßen zerstört; die Menschen haben fast ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Auch die Tiere vieler Familien, Ziegen, Kühe oder Hühner, sind der Flut zum Opfer gefallen. Neben Lebensmitteln brauchen die Bewohner ganz dringend sauberes Trinkwasser."

Die jungen Frauen aus Deutschland werden mit traurigen Geschichten konfrontiert.

Claudia Böhler und Anna Frank berichten über tragische Todesfälle - zum Beispiel dem der kleinen Swetha: "Das achtjährige Mädchen spielte während der Überschwemmungen mit ihren Freunden in Flussnähe. Als sie den Fluss überqueren wollten, stürzte Swetha ins Wasser. Wie viele andere Inder konnte auch sie nicht schwimmen. Die Strömung war zu stark und sie ertrank."

Obwohl die indische Regierung, Lokalverwaltungen und örtliche Selbsthilfegruppen mittlerweile Nahrungsmittel und medizinische Erstversorgung gestellt haben, sind die Wohnverhältnisse der Menschen immer noch miserabel. Die Fluten haben das gesamte Inventar unbrauchbar gemacht. Die Familien müssen auf den weiterhin durchweichten, nassen und kalten Böden schlafen und leben. Infektionserkrankungen sind somit vorprogrammiert. Aus den Mitteln von "Bensheim hilft" werden als erstes Decken und Matratzen für insgesamt 2145 Familien beschafft. Die Karl-Kübel-Stiftung wird langfristig die Menschen unter anderem durch Kleinkredite unterstützen. So können die Lebensgrundlagen Schritt für Schritt wieder aufgebaut werden.

Spenden nehmen beide Organisationen unter dem Stichwort "Flutopfer Südindien" auf folgenden Konten entgegen: "Bensheim hilft": Sparkasse Bensheim, BLZ 509 500 68, Kto-Nr. 333 33 33. Karl-Kübel-Stiftung: Sparkasse Bensheim, BLZ 509 500 68, Kto-Nr. 50 50 000.

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Bergsträßer Anzeiger
12. Januar 2011

"Bensheim hilft": Fortführung der Hilfe für Haiti / Mittel- und langfristige Unterstützung / Kooperation mit CBM und anderen Institutionen

Ein Jahr nach dem schweren Erdbeben

Heute jährt sich das verheerende Erdbeben von 2010 in Haiti, obwohl es erst gestern zu sein schien, als die Welt zur Mithilfe aufgerufen wurde und auch viele Spendengelder von Regierungen und Privatpersonen für die Opfer bereitgestellt wurden.

Der Wille zu helfen war groß. Leider, wenn wir den Medienberichten glauben dürfen, scheint sich die Lage der betroffenen Menschen kaum gebessert zu haben. Der Wiederaufbau der zerstörten Wohnviertel - besonders der der ärmeren Bevölkerung - geht nur schleppend voran, wenn überhaupt.

Neue Verdienstmöglichkeiten sind selten - und dennoch gibt es auch Programme, die der Not leidenden Bevölkerung helfen, sich wieder eine Existenz aufzubauen und sich wieder selbst zu versorgen, wie "Bensheim hilft" erläutert.

Soforthilfe und vieles mehr

Der nachfolgende Bericht zeigt, dass sich helfen lohnt, auch wenn man nur eine kleine Gruppe vor Ort erreicht.

Unmittelbar nach dem Erdbeben am 12. Januar 2010 stellte "Bensheim hilft" der Christoffel-Blindenmission (CBM) 20.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung, da diese in Haiti mit mehreren einheimischen Partnern bereits zusammenarbeitete. Diese Gelder wurden für die medizinische Betreuung, Versorgung von Verletzten und Nutzung eines zum Teil zerstörten Krankenhauses ausgegeben, für Gehhilfen, Bandagen, Matratzen und Bettlaken.

Nach dieser Soforthilfe und ermöglicht durch weitere Spenden von Bensheimer Bürgern stimmte der Vorstand von "Bensheim hilft" im Juni 2010 zu, das Programm eines CBM-Partners, die Haitianische Gesellschaft für Blindenhilfe "Societé Haitienne d'Aide aux Aveugles" (SHAA) mit 50.000 Euro zu unterstützen.

Diese Gelder ermöglichten und ermöglichen dem CBM-Partner SHAA, rund 625 bedürftige Familien monatlich seit dem 17. Juni 2010 mit einer Tasche von Grundnahrungsmitteln zu versorgen. Jede Tasche enthält nach Angaben der CBM drei Säcke Reis, einen Sack mit gemahlenem Mais, Erbsen, zwei Pakete Spaghetti, zwei Beutel Makkaroni, zwei Flaschen Öl, Butter, eine Packung Zucker.

Mikrokredite vergeben

Weiterhin unterstützt dieser Betrag die Finanzierung folgender mittelfristiger und langfristiger Maßnahmen:

1. Den Wiederaufbau einer zerstörten Schule, in der 300 Kinder/Jugendliche unterrichtet werden (davon 55 Blinde und Sehbehinderte).

2. Die Beschaffung von Schulmaterialien und Wiederaufbau der Schulbibliothek.

3. Die Fortsetzung der Unterstützung der Familien dieser Schüler und weiteren Menschen mit Behinderungen, bis sie wieder in der Lage sind, sich selbst zu ernähren (etwa 125 Familien).

4. Die Ausgabe von Mikrokrediten an 125 Familien, die alle bereits von der SHAA betreut werden, zum Teil blind oder sehbehindert sind und bereits eine Einkommen schaffende Maßnahme gehabt haben oder eine zu haben wünschen.

5. Die Einstellung und Bezahlung von zwei einheimischen Mitarbeitern (von Juni bis Oktober 2010) zur Durchführung dieser Hilfsmaßnahmen. Am 9. Juli startete das Mikrokreditprogramm mit 20 Personen. Jeder Teilnehmer erhielt einen Geldumschlag mit 5.850 Haitianischen Gourdes (125 Euro). Zwischen dem 26. Juli und dem 21. September wurden weitere 105 Kredite vergeben.

Jeder Teilnehmer dieses Kreditprogrammes muss ein Drittel dieser Summe innerhalb von sechs Monaten zurückzahlen. Im August 2010 begann bereits diese Rückzahlung mit der ersten Monatsrate von 325 Gourdes (7 Euro).

Nach einem im Dezember 2010 von der CBM erhaltenen Rechenschaftsbericht hat ihr Haitischer Partner SHAA (Haitische Gesellschaft für Blindenhilfe) für diese Maßnahmen, für die 88.400 US-Dollar angesetzt waren, 72.000 Dollar ausgegeben. "Bensheim hilft" hat dieses Programm bisher mit 50.000 Euro (64.541 Dollar) unterstützt. Der fehlende Restbetrag wurde von der CBM getragen.

"Bensheim hilft" hat sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen der vorhandenen Mittel nach Naturkatastrophen nicht nur Soforthilfe, sondern immer auch mittelfristige und langfristige Unterstützung zu finanzieren, dies jedoch immer über Hilfsorganisationen wie die Blindenmission oder die KKS und deren Partner vor Ort durchführen zu lassen.

Mit dieser Hilfe soll es einer (mehrerer) besonders hart betroffenen Gruppe(n) ermöglicht werden, sich wieder ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen und von Hilfe von außen unabhängig zu werden.

Spenden sind jederzeit willkommen und können auf folgendes Konto eingezahlt werden: "Bensheim hilft", Sparkasse Bensheim, BLZ 50950068, Konto: 333 333 3.

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